2015

Am 7. Februar 2015 haben alle acht Teilnehmer der modularen Truppausbildung die Prüfung zum Basismodul bestanden. Sie werden ab sofort in den aktiven Dienst der Feuerwehr Erding treten und können somit bei Einsätzen tatkräftig mithelfen.

Die neugestaltete modulare Ausbildung bestand aus 48 Unterrichtseinheiten, die auf knapp drei Wochen verteilt waren. Die Feuerwehr Altenerding führte diese Neuerung in Form von Modulausbildung dieses Jahr zum allerersten Mal durch.
Hierbei wurden die Grundlagen des Feuerwehrdienstes, der Umgang mit den Gerätschaften sowie Standardeinsatz - Regeln vermittelt und verinnerlicht.

Besonders hervorzuheben ist, dass dieses Jahr unter den acht Lehrgangsteilnehmern fünf Frauen waren. Dies ist ein neuer Rekord.

Wir gratulieren allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung und wünschen ihnen allseits gute Nerven bei Einsätzen und gute kameradschaftliche Kontakte.


Wieder einmal hat sich das First Responder System bewährt. In der vergangenen Woche war höchste Eile geboten.

Doch was war passiert?

Am 09.01.2015 wurde die Feuerwehr Erding zu einem First Responder Einsatz alarmiert - keine Seltenheit in Erding - jedoch hieß das Stichwort diesmal "Kind Bewusstlos". Ein Stichwort, das sich keiner gerne wünscht, auf dem Alarmfax zu lesen. Gerade bei diesen Stichworten wird jedem etwas mulmig im Bauch, ob First Responder oder Rettungsdienst.

Jedoch konnte dem 7 Monate altem Säugling schnell geholfen werden, nach nur 3 Minuten waren die First Responder Kräfte bereits am Einsatzort und versorgten den Säugling, bei diesem sich leider das Meldebild bestätigte, er war reanimationspflichtig. Die Einsatzkräfte begannen sofort mit der überlebenswichtigen Wiederbelebung. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zehn min später konnte schon eine gute Nachricht verkündet werden, das kleine Herz schlägt wieder selbstständig. Die Reanimation war erfolgreich und nicht nur zuletzt durch die spezielle Ausbildung der First Responder-Kräfte und des anwesenden Rettungsassistenten der Feuerwehr Erding, sondern auch durch den enormen Zeitvorteil konnte ein noch junges Leben erfolgreich gerettet werden.

Nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes und Notarztes wurde der Säugling weiterhin assistiert beatmet und für den Transport mit dem Rettungshubschrauber "Christoph 1" vorbereitet, der ihn dann später ins Krankenhaus flog.