Erste Löschgeräte in Erding
Die Stadtverordneten beschaffen einfache Löschgeräte — Ledereimer und Feuerhaken — den Grundstein für organisierten Brandschutz in Erding.
Seit 1869 für Erding im Einsatz
Über 150 Jahre Feuerwehrgeschichte in Erding – von der Handdruckspritze bis zum modernen HLF 20.
Die Stadtverordneten beschaffen einfache Löschgeräte — Ledereimer und Feuerhaken — den Grundstein für organisierten Brandschutz in Erding.
Zwei Feuerspritzen werden angeschafft. Für die große Feuerspritze wird der Raum unter der Wachstube im Kapuzinertor (Münchner Tor) bereitgestellt — das erste urkundlich erwähnte Gerätehaus.
Die Stadt erwirbt die profanierte Kirche am Schrannenplatz für 300 Gulden. Für 199 Gulden und 13 Kreuzer wird sie zum Feuerwehrgerätehaus umgebaut.
Am 5. August wird die Freiwillige Feuerwehr Erding aus dem Turn- und Feuerwehrverein heraus gegründet. Die Gründungsurkunde des Bayerischen Landes-Feuerwehr-Verbandes bestätigt die Aufnahme.
Die Feuerwehr stellt den Antrag zum Kauf einer Motorspritze. Der Stadtmagistrat lehnt aus Kostengründen ab.
Durch Spenden der Erdinger Bevölkerung erhält die Feuerwehr am 21. Juni eine Tragkraftspritze vom Typ Automag, geliefert von der Firma Pius Egner.
Die Tragkraftspritze wird in einen amerikanischen Chevrolet Mannschaftswagen eingebaut. Fahrer: Max Vogl.
Ein DKW Personenwagen dient als Einsatzfahrzeug und wird bei einem Fliegerangriff beschädigt. Nach Kriegsende wird ein altes Polizei-Mannschaftsfahrzeug der Marke Phänomen in Dienst gestellt — der legendäre Kamelwagen.
Eine 18-Meter Magirus Ganzstahlleiter — die erste Neuanschaffung nach dem Krieg.
Ein TLF 16/24 auf Mercedes-Fahrgestell mit Metz-Aufbau wird angeschafft. Gleichzeitig werden erstmals Pressluftgeräte gekauft — der Beginn des modernen Atemschutzes in Erding.
Der legendäre Kamelwagen wird durch einen VW-Bus ersetzt.
In der Jahreshauptversammlung wird erstmals der Ruf nach einem neuen Gerätehaus laut — nach über 150 Jahren im Frauenkircherl wird die Enge unerträglich.
Der stetig zunehmenden Zahl der Einsätze wird mit der Beschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeugs Rechnung getragen.
Der Landkreis Erding beschafft einen Ölschadenanhänger (13.500 DM) — Reaktion auf die zunehmenden Umweltgefahren durch Erdöl.
Am 23. Juli beginnt nach Jahren der Standortdiskussion der Bau des neuen Gerätehauses an der Lebzelterstraße.
Der Landkreis beschafft eine Drehleiter zum Schutz des Kreiskrankenhauses — stationiert bei der FF Erding.
Die Feuerwehr Erding zieht um — der Neubau mit sechs Ausfahrten und moderner Einrichtung wird bezogen. Baukosten: 1,6 Millionen Mark. Gleichzeitig erhält die Feuerwehr als eine der ersten in Bayern einen Rettungsspreizer.
Antwort auf die zunehmenden Gas- und Flüssigkeitsbrände: ein Trockenlöschfahrzeug mit integrierter 750kg-Pulverlöschanlage.
Nach harten Diskussionen wird das TLF 24/50 angeschafft. Erstmals werden mehr als 180 Einsätze pro Jahr gefahren.
Die zentrale Atemschutzwartungs- und Pflegestelle für den gesamten Landkreis wird im Gerätehaus eingerichtet. Die Presse titelt: Mehr Schutz bei Katastrophen.
Entwicklung des Vorausrüstwagens für schnellere Rettung bei Verkehrsunfällen. Spatenstich für den Erweiterungsbau mit vier zusätzlichen Ausfahrten.
Die Jugendfeuerwehr wird neu gegründet — ein wichtiger Schritt für die Zukunftssicherung der Wehr.
Das Gerätehaus wächst auf 10 Ausfahrten. Im Keller: die Atemschutzübungsstrecke für den Landkreis Erding. Die Atemschutzausbildungsstätte wird von nun an vom Landkreis betrieben.
Umstieg auf die revolutionäre Überdrucktechnik bei Atemschutzgeräten — ein Meilenstein für die Sicherheit der Einsatzkräfte.
Moderne Drehleiter von Iveco/Magirus mit fernbedienbarem Wenderohr, Langzeit-Atemschutzgeräten und Schleifkorbtrage.
Als zweite Feuerwehr im Landkreis startet Erding eine First-Responder-Gruppe: 7 Rettungsassistenten und 12 Feuerwehrsanitäter — durchschnittlich 11 Minuten vor dem Rettungsdienst am Einsatzort.
Beschaffung des Löschgruppenfahrzeugs mit Druckluftschaumsystem (CAFS) von Rosenbauer — modernste Löschtechnik.
Umfangreiche Sonderlöschausrüstung: 750kg Pulverlöschanlage, Schaummittel Class A und B, Chemieschutzanzüge und Dekontaminationsgeräte.
Die Feuerwehr erhält ein druckluftbetriebenes Reanimationsgerät — das erste seiner Art im gesamten Leitstellenbereich Erding.
Das StLF mit UHPS-Hochdrucklöschanlage wird für Altstadteinsätze beschafft. Der Ford Ranger als neuer Kommandowagen mit Seilwinde und Allrad ergänzt den Fuhrpark.
MAN TGS mit HIAB-Kran, Allradantrieb und Heckseilwinde — das moderne Rückgrat für schwere technische Einsätze und Abrollbehälter-Logistik.
Die Feuerwehr feiert ihr 150-jähriges Bestehen. Rund 500 Einsätze pro Jahr, ein hochmoderner Fuhrpark und eine engagierte Mannschaft — bereit für die Herausforderungen der Zukunft.
Die Freiwillige Feuerwehr Erding e.V. – gemeinnützig, ehrenamtlich und seit über 150 Jahren für die Gemeinschaft aktiv.
Der Verein „Freiwillige Feuerwehr Erding e.V." ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Vereinszweck ist die Unterstützung der gemeindlichen Einrichtung Freiwillige Feuerwehr Erding – insbesondere durch die Werbung und das Stellen der aktiven Mannschaft sowie finanzielle Unterstützung.
Mitglieder des Vereins können aktive Feuerwehrdienstleistende, Mitglieder der Jugendfeuerwehr, passive Mitglieder (ehemalige Feuerwehrdienstleistende), fördernde Mitglieder und Ehrenmitglieder sein. Mitglied kann jede Person werden, die das 12. Lebensjahr vollendet hat.
Die Feuerwehr ist auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Jede Spende stärkt unsere Einsatzbereitschaft und fördert die Jugendfeuerwehr.
Jetzt spendenSpenden bis 300 € werden vom Finanzamt auch ohne Quittung anerkannt.
Die Feuerwehr lebt von Menschen, die anpacken. Ob aktiver Dienst, Jugendfeuerwehr oder Fördermitgliedschaft – bei uns ist jeder willkommen.
Wir ehren langjährige Verdienste und besonderes Engagement.
Zahlreiche Mitglieder der FFW Erding tragen Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbands Bayern sowie des Kreisfeuerwehrverbands Erding. Die Auszeichnungen spiegeln jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger wider.
Detaillierte Informationen zu Ehrenmitgliedern und Auszeichnungen werden hier in Kürze ergänzt.
Unsere jährlichen Tätigkeitsberichte zum Nachlesen – transparent und ausführlich.
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